19. Februar 2021 Achim Tholen & Heiko Wolter

Achim Tholen & Heiko Wolter

„Was aus einer Idee unter Freunden entstand, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt.“

  • Gängelder Bejer Dunkel und Hell aus dem mittelalterlichen Städtchen Gangelt
  • An die Tradition der vielen Gaststätten anknüpfen, alte Heimat wiederbeleben
  • Das Dunkel bietet malzigen Geschmack, das Helle schmeckt wie Sommerbier

Ein bisschen deutsch-niederländische Geschichte haben Heiko Wolter und Achim Tholen aus Gangelt im Kreis Heinsberg geschrieben. Denn ihre Bierrezepte für das „Gängelder Bejer Dunkel“ und „Hell“ haben sie zwar in dem mittelalterlichen Städtchen an der Grenze ausgetüftelt. Aber erstmals gebraut und probiert wurde 2014 in der „Dorpsbrouwerij De Maar“ in Jabeek, direkt hinter der Grenze zu Holland.

Den beiden geht es um Bierkultur, die Arbeit mit und um das Bier aus Gangelt macht ihnen Freude, und es verbindet. Sie erinnern gern an die Tradition der vielen Gaststätten in ihrem Ort. „Leider sind davon heute nicht mehr viele übrig geblieben“, trauern sie den alten Zeiten nach. Mit ihren Bierkreationen wollen sie aber an diese Tradition anknüpfen und ein Stück Heimat wiederbeleben.

Herausgekommen sind zwei obergärige Biere. Das Dunkel bietet einen leicht malzigen Geschmack. Trotz seiner dunklen Farbe darf man es aber nicht mit Altbier verwechseln. „Der Geschmack ist ein anderer und immer wieder ein Erlebnis“, sagen Heiko Wolter und Achim Tholen. Das Helle entsteht aus einem „Citrahopfen“, der mit seinen vielen Aromen auch den Ruf hat, der „Obstsalat“ unter den Hopfen zu sein. Wegen seines fruchtigen Geschmacks bezeichnen die beiden ihre Bierkreation auch als Sommerbier.

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