1. Juli 2021 Dagmar Frangenberg

Dagmar Frangenberg

„Ich brenne für das, was ich mache. Leidenschaft, die man schmeckt.“

  • Gin mit vielen verschiedenen Aromen aus dem Kölner Westen
  • „GINSANITY“ ist auch pur ein echtes Geschmackserlebnis
  • Nur natürliche Zutaten, keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe

Dieser Gin kommt wirklich aus bester Nachbarschaft. „Meine Ideen für neue Rezepturen entstehen bei Spaziergängen im Kölner Stadtteil Braunsfeld“, erzählt Dagmar Frangenberg, die im Kölner Westen mit ihrem Mann Michael Gin mit verschiedensten Aromen brennt und auf den Markt bringt. „Wir sind echte Partner, im Leben und in der Destillerie“, betont die 50-Jährige, die das Gesicht des Familienbetriebs ist.

Sie zelebriert mit ihren Rezepturen die Wiederentdeckung einer wandelbaren Spirituose. Im 16. Jahrhundert von einem holländischen Arzt als Wacholderschnaps erfunden, erfährt die variantenreiche Spirituose heute eine enorme Beliebtheit. Auch bei den beiden Kölnern, die schon Gins aus der ganzen Welt probiert haben. Doch dabei stellten sie immer wieder fest: Mit Tonic sind viele Ginsorten lecker, ohne die Zumischung aber die wenigsten.

Deshalb suchten sie nach einem Ginrezept, das auch pur ein echtes Geschmackserlebnis sein sollte. Das Ergebnis wurde mit dem „Craft Spirits Berlin Award“ für handgemachte Spirituosen ausgezeichnet. Auch, weil der Gin nur natürliche Zutaten enthält, keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe. „Der Geschmack entsteht nur durch Früchte und Kräuter, mit denen wir unseren Gin lagern“, erklärt Frangenberg. Und wieso der Name „GINSANITY“? „Ihr seid doch verrückt“, erinnert sie sich an die Reaktion vieler Freunde auf den Start der Familiendestillerie. Dabei hatte sie doch nur auf ihren gesunden Verstand gesetzt – was im Englischen mit „Sanity“ übersetzt wird.

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