21. Oktober 2020 Ingo & Kai Heesen

Ingo & Kai Heesen

„Bestes Futter für die Kühe sowie eine schonende und schnelle Verarbeitung der Milch machen den Geschmack aus. Einen Tag nach dem Melken liefern wir unsere Milchprodukte schon aus, die selbstverständlich gentechnikfrei produziert sind. Frischer geht es nicht.“

  • Familienbetrieb seit 1839
  • Frische Milch und Joghurt
  • Bestes Futter für die Kühe und die Verarbeitung machen das Geschmackserlebnis aus

Auf dem Mönchenhof in Hamminkeln-Wertherbruch sind drei Generationen vereint. Die Brüder Ingo und Kai Heesen arbeiten gemeinsam mit ihren Eltern und sechs Mitarbeitern in der landwirtschaftlichen Hofmolkerei, die seit 1839 in Familienhand ist.

Im Jahr 1994 hat die Familie Heesen die erste Milch in Glasflaschen verkauft. Seitdem hat sich der Hof von Jahr zu Jahr weiterentwickelt und ist zu einer modernen Molkerei herangewachsen. Heute leben 180 Kühe auf dem Mönchenhof. Das Wohlergeben der Tiere liegt den Heesens besonders am Herzen. „Alle Tiere sind in Stroh- und Boxenlaufställen untergebracht, in denen sie sich frei bewegen können. Daneben haben sie auch einen gepolsterten Liegeplatz“, beschreibt der ausgebildete Agrarbetriebswirt Kai Heesen die artgerechte Haltung.

Aus der frischen Kuhmilch stellt die Familie Heesen auch Kakao, Erdbeer- und Vanillemilch sowie Joghurt her. Diese Produkte werden seit über 20 Jahren im Umkreis von 45 Kilometern an Schulen und Kindergärten ausgegeben. Was die Lebensmittel auszeichnet, erklärt der geprüfte Techniker für Milchwirtschaft und Molkereiwesen Ingo Heesen: „Bestes Futter für die Kühe sowie eine schonende und schnelle Verarbeitung der Milch machen den Geschmack aus. Einen Tag nach dem Melken liefern wir unsere Milchprodukte schon aus, die selbstverständlich gentechnikfrei produziert sind. Frischer geht es nicht.“

Wieso die Hofmolkerei Mönchenhof heißt? Das lässt sich mit einem kleinen Rückblick erklären. Im 15. Jahrhundert haben Augustinermönche das Kreuzherrenkloster Marienfrede im nahegelegenen Dingden gegründet. In der Blütezeit gehörten zum Kloster über 1.000 Hektar, auch die heutige Hofmolkerei Heesen. Die Mönche haben den Hof eine längere Zeit bewirtschaftet und ihm einen Namen gegeben, bevor die Vorfahren von Ingo und Kai Heesen den Hof im Februar 1839 nach der Auflösung des Klosters erwerben konnten.

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