30. Juni 2022 Julia Klawitter & Mathias Pawlik

Julia Klawitter & Mathias Pawlik

„Bei uns steht der soziale Aspekt der Förderung von Menschen mit Handicap im Vordergrund.“

  • Bio-Eier vom Bauernhof nach Richtlinien des Naturland-Verbandes
  • Wohn- und Arbeitsbereich mit besonderem Konzept für Menschen mit Behinderungen
  • Im Hofladen gibt es Eingemachtes, Liköre oder Wurstwaren

Vielen Menschen legen heute Wert auf „Bioeier“, von Hühnern die frei herumlaufen und gesundes Futter fressen. Wenn dann auch noch Menschen mit Handicap auf dem Hof Arbeit finden, ist das etwas ganz Besonderes. Ein Beispiel dafür ist der Biohof Lohmann in Warendorf-Freckenhorst inmitten der Parklandschaft des Münsterlandes.

1814 errichtet, ist er ein für die Region typischer Bauernhof mit weit zurückreichender Geschichte. Im Jahr 2000 erwarb der Caritasverband das Anwesen für die Freckenhorster Werkstätten, um einen Wohn- und Arbeitsbereich mit einem besonderen Konzept für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Heute sind hier neunzig Menschen mit Handicap beschäftigt.

Mittlerweile bewirtschaftet der Hof Lohmann 22 Hektar Acker- und Weideflächen, alles nach den Bio-Richtlinien des Naturland-Verbandes. Neben Bio-Eiern liefert der Betrieb auch andere biologisch erzeugte Landwirtschaftsprodukte wie Kartoffeln, Zwiebeln, Rote Beete, Sellerie oder viele Obstsorten in die benachbarte Region. Im eigenen Hofladen gibt es Eingemachtes, Liköre oder Wurstwaren zu kaufen.

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