1. Juli 2021 Ralf Lachmann

Ralf Lachmann

„Ein Gin mit viel Liebe zur Heimatstadt in Köln-Widdersdorf kreiert und im Bergischen Land hergestellt.“

  • Zwei Köln-Widdersdorfer entwickeln Gin mit spezieller Mixtur
  • „Unsere Vorstellung war es, die Aromen in den Vordergrund zu stellen.“
  • Produziert wird Aries-Gin in einer Familiendestillerie im Bergischen Land

Außer Wacholderbeeren, die zu einem guten Gin gehören, hat jede dieser Spirituosen ihre typische Rezeptur. Ralf Lachmann und Lars Kemski aus Köln-Widdersdorf haben ihre Gin-Mixtur im Jahr 2019 entwickelt. „Wir wollten vor allem die Aromen in den Vordergrund stellen, nicht den Alkoholgeschmack, wie es bei anderen Spirituosen oft ist“, berichten sie über die kreative Phase ihrer Gin-Produktion.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. „Mmhhh, lecker!“ oder „So kann Gin auch schmecken“ hieß es später bei Verkostungen. Aber neben der Stärke und Robustheit der Gin-Flasche überzeugte offenbar auch die Marke. Denn die beiden Widdersdorfer haben sich von ihrer Heimatstadt inspirieren lassen und dem Widder ein Denkmal gesetzt – so wurde der Gin nach dem Sternbild des Widders „Aries“ getauft. Sein helles Ebenbild im Logo prägt jede der dunklen Flaschen, die sich vom durchsichtigen Glas anderer Spirituosen abheben sollen.

Produziert wird der Aries-Gin in einer traditionsreichen Familiendestillerie im Bergischen Land, die die Kölner bewusst ausgewählt haben. „Das Zwischenmenschliche passte, denn der Brennmeister hat uns bei unserem Vorhaben intensiv unterstützt“, erinnern sich die beiden Gin-Liebhaber. Ihre Hoffnung, dass ihr neues Getränk auch anderen schmeckt, hat sich also eingestellt. Ihre Sorge, ansonsten Gin bis ins hohe Alter im eigenen Keller zu haben, offenbar nicht.

 

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